Hier kommt der Text:

 

Raumluft = 20°C  rel. Feuchte = 80% Taupunkt = 16,5 °C Wassergehalt in Gramm pro 1 kg trockene Luft = 11,85 g/kg Raumluft = 20°C  rel. Feuchte = 80% Taupunkt = 16,5 °C Wassergehalt in Gramm pro 1 kg trockene Luft = 11,85 g/kg Raumluft = 20°C  rel. Feuchte = 80% Taupunkt = 16,5 °C Wassergehalt in Gramm pro 1 kg trockene Luft = 11,85 g/kg Raumluft = 20°C  rel. Feuchte = 80% Taupunkt = 16,5 °C Wassergehalt in Gramm pro 1 kg trockene Luft = 11,85 g/kg

Der Energieaufwand zur Beheizung von Bauwerken oder Wohnräumen wird dadurch Beeinflusst, ob ein Raum trocken gehalten wird oder feucht ist. Die Wärmeleitfähigkeit, also die Eigenschaft eines Stoffes Wärme zu leiten oder zu übertragen, steigt mit der Stofffeuchte oder Materialfeuchte an. Die zu verdunstende Wassermenge aus durchfeuchteten Baustoffen und die Abführung zu feuchter Raumluft erfordert einen zusätzlichen Energieaufwand. Zusätzlich besteht die Gefahr von Schimmelwachstum.

Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Bauschäden auf den Einfluss von Wasser zurückgehen.

 

Der Effekt Stoßlüftung:

Bei der Stoßlüftung wird durch kurzfristiges, kräftiges Lüften die " verbrauchte " und bei Raumnutzung befeuchtete warme Luft durch trockene, kalte Luft ersetzt. Ist der Luftaustauch abgeschlossen und Lüftungsöffnung (z.B. Fenster oder Türen) wieder geschlossen, so erwärmt sich die im Raum befindliche Außenluft rasch ohne mit den im Raum aufgestellten Gegenständen oder den Raumbegrenzungsflächen (z.B. Wände) Feuchte austauschen zu können.

 

Schimmelbefall tritt naturgemäß zuerst an den raumseitigen Oberflächen von Wärmebrücken auf, weil dort die geringsten Temperaturen vorliegen.

Die richtige Vorgehensweise besteht also darin, z.B. mit Hilfe der Thermographie die Wärmebrücken zu lokalisieren und dahingehend zu bewerten, ob ein bestimmter Temperaturfaktor über dem Grnezwert liegt.

 

       

 Abb. 1 Darstellung von Wärmebrücken (rot)                   Abb. 2 Lokale Durchfeuchtungen (blau)

 

Bereits bei lokalen Luftfeuchtigkeiten von ca. 80% rLF über eine Zeit von einigen Wochen ist mit Schimmelwachstum auf organischen Wandoberflächen zu rechnen. 
Der Taupunkt ist der Punkt bei dem das Wasser aus der Luft als Tropfen auf der Oberfläche ausfällt (Kondensation).

 

Beispielrechnung Luftfeuchte und Wassergehalt:

Raumluft = 20°C
rel. Feuchte = 80%
Taupunkt = 16,5 °C
Wassergehalt in Gramm pro 1 kg trockene Luft = 11,85 g/kg

Raumluft = 20°C
rel. Feuchte = 40%
Taupunkt = 6,0 °C
Wassergehalt in Gramm pro 1 kg trockene Luft = 5,87 g/kg

 

 

Wir ermitteln die signifikanten Oberflächentemperaturen und vergleichen diese mit den entsprechenden Grenzwerten. Anschließend kann die Bewertung hinsichtlich des Feuchtegehaltes bzw. Schimmelwachstums erfolgen.

 

Innovative Unternehmen und Ärzte haben eines gemeinsam, sie nutzen die Wärmebildtechnik -Thermographie. Der Tierarzt kann beispielsweise mit Hilfe der Thermographie die Frage beantworten, ob ein Tier trächtig ist oder nicht. Entzündungsherde können mit dieser Technik auf Grund von Temperaturvergleichen auf der Oberfläche der Haut festgestellt werden. Denn Aufnahmen mit Wärmebildkameras machen Temperaturunterschiede auf Oberflächen sichtbar.

Auch in der Industrie und im Gewerbe sind thermographische Verfahren anwendbar. Komplexe und schwer erreichbare Maschinen und Anlagen können aus der Ferne überprüft werden, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.

 

 

 

Menge Name Preis inkl. MwSt
1

Thermographische Untersuchung Aussen und Innen (Gebäude EFH) und Visualisierung der Wärmebilder auf geeigneten Medien (ohne Wärmebilder und Bericht)

59,50 €
1 Thermographische Untersuchung Aussen und Innen (Gebäude EFH) und Visualisierung der Wärmebilder auf geeigneten Medien, zusätzlich 6 Wärmebilder und Digitalaufnahmen als Datei und Versand per E-Mail  119,00 €
 1 Thermographische Untersuchung Aussen und Innen (Gebäude EFH) und Visualisierung der Wärmebilder auf geeigneten Medien, zusätzlich 4 Wärmebilder und Digitalaufnahmen als Datei mit der Darstellung und kurzer Beschreibung signifikanter Punkte, Kurzberichterstellung inkl. Versand per E-Mail und Post  188,50 €
 1 Thermographische Untersuchung Aussen und Innen (Gebäude EFH) und Visualisierung der Wärmebilder auf geeigneten Medien, zusätzlich 4 Wärmebilder sowie 4 Feuchtebilder und Digitalaufnahmen als Datei mit der Darstellung und kurzer Beschreibung signifikanter Punkte, Berichterstellung ausführlich inkl. Versand per E-Mail und Post  297,50 €
 1  Wärmebild zusätzlich  3,57 €
 1  Feuchtebild zusätzlich  5,95 €
 1  Bericht (kurz)  29,75 €
 1  Bericht (ausführlich)  71,40 €
 1  Kilometerpauschale (inkl. aller Nebenkosten)  0,89 €
  Weitere Leistungen und Preise auf Anfrage Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

 Preisliste 2017 / 2018 (stand Okt. 17)

Vorgehensweise bei der Bewertung von Wärmebrücken

 

Vorbereitung:

Die zu Untersuchenden Bereiche sollten frei zugänglich sein.

Gleichmäßige Beheizung der Räume mindestens 12 Stunden vor Beginn der Messungen.

Wärmequellen wie z.B. Lampen oder größere, an der Wand stehende Möbelstücke beeinflussen die Messergebnisse.

Die Untersuchung sollte ca. 2 Stunden vor Sonnenaufgang durchgeführt werden damit Sonnenstrahlen, die auf der zu Untersuchenden Wand auftreffen, das Messergebniss nicht beeinflussen.

Ein Temperaturunterschied (innen zu aussen) von 15 Grad Celsius ist zu empfehlen. Zum Beispiel sollte bei einer Innentemperatur von 15 °C die Aussentemperatur ca. 0 °C sein.

 

Die Messung als Temperaturvergleich:

Am Tag der Untersuchung wird die aktuelle Wetterlage zum Messzeitpunkt notiert.

Der Temperaturverlauf vor der Messung, sowie Windstärke, Windrichtung und Temperatur der Aussenluft zum Zeitpunkt der Messung werden in einem Messprotokoll festgehalten.

Im Wohnraum werden relative Luftfeuchte und Raumtemperatur gemessen.

Die Messung der Temperaturen auf der inneren Wandoberfläche erfolgt mit der Wärmebildkamera. Im prinzip wird mit der Kamera Wärmestrahlung, die auf die Optik der Kamera  trift, digital verarbeitet und in ein Wärmebild umgewandelt. Um Messabweichungen zu minimieren, wird vor der eigentlichen Messung zusätzlich die Hintergrundstrahlung des Umfeldes bestimmt. Die interne Software der Kamera rechnet die durch Hintergrundstrahlung auftretende Messabweichung heraus.

Von dem zu untersuchenden Bereich wird ein Wärmebild angefertigt. Die Temperaturskalen der Kamera stellt man im oberen Bereich etwas höher als die maximale Temperatur- und im unteren Bereich etwas niedriger als die minimale Temperatur ein. Somit wird ein subjektiver Eindruck in Bezug auf die Bewertung verringert

    
Das Wärmebild mit Tepmeraturskala und das dazugehörige Digitalbild

 

Die Auswertung:

Mit Hilfe zusätzlicher PC-Software lassen sich die Wärmebilder nachträglich anlalysieren.

Es wird eine Matrix von Temperaturpunkten auf die Wandoberfläche gelegt.


Das Wärmebild mit der Temperaturmatrix

Jedem Messpunkt wird eine Temperatur zugeordnet. Durch die vorherige Bestimmung der Aussenluft- und Innenraumtemperatur kann für die einzelnen Oberflächentemperaturen der Wärmedurchgang oder fachlich, der Wärmedurchgangskoeffizient bestimmt werden. Dieser beschreibt welche Menge an Wärme durch einen festen Körper in Abhängigkeit der Temperaturdifferenz  hindurch geht. Die Einheit ist: Watt / (Quadratmeter mal Kelvin).

 
Der Wärmedurchgang als Kurve dargestellt

Der Wärmedurchgang der zu untersuchenden Wand (hier 36 cm Wanddicke) sollte bei U = 0,8 W/(m² K) liegen.

 

Weitergehende Untersuchungen:

Wenn sich warmfeuchte Luft im Inneren eines Wohnraumes an einer kalten Wandoberfläche abkühlt tritt ein Tauwasserbelag auf, der sogenannte Taupunkt wird unterschritten. Mit dem Absinken der Oberflächentemperatur steigt der Wassergehalt in der Oberflächenzone an. Versuche zeigen, dass Schimmelbefall dann eintritt, wenn wenigstens vier Wochen lang eine relative Luftfeuchte von mindestens 80 % geherrscht hat. Tauwasserbildung bzw. Schimmelbefall treten zuerst an den raumseitigen Oberflächen von Wärmebrücken auf, weil dort die geringsten Temperaturen vorliegen.

Im üblichen Wohnungbau ist die Forderung das der Temperaturfaktor f Rsi ≥ 0,7 betragen muss.

Die zur Berechnung erforderlichen Temperaturwerte wurden schon bei der Wärmebrückenbestimmung aufgenommen. Daher erfolgt im Zuge der Untersuchung auch gleich die Ermittlung des Temperaturfaktors f Rsi.

Mit Hilfe von PC-Software lässt sich auch der kälteste Bereich im aufgenommenen Wärmebild ermitteln. Der Messpunkt CS1 (im Wärmebild blau gekennzeichnet) wurde mit 15,2 °C ermittelt. Der U-Wert zu diesem Punkt ist U = 1,37 W/(m² K). Durch die Berechnung des Temperaturfaktors f Rsi ≥ 0,7 mit den vorhandenen Werten kann festgestellt werden, dass sich im kältesten Punkt im Messbereich ein Wert von f Rsi = 0,82 ≥ 0,7 ergibt. Hieraus folgt, dass in diesem Bereich keine Tauwasserbildung bzw. Schimmelbefall zu erwarten ist.

 

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